Dass du einen solchen Panzer entwickelt hast, ist ja schön und gut, aber es kann nicht sein, dass sich Opfer abhärten müssen, statt dass man Täter bestraft. Dieses emotionale Abschotten kann auch nicht jeder, noch ist es wünschenswert. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der niemand irgendwem vertraut, oder von sich preisgibt, in der Befürchtung, dass es gegen ihn verwendet werden könnte.
Es fühlt sich eher nicht wie ein Panzer an, höchstens nur, wenn die schweren, stechenden Worte von einer Person kommt, welche mir nahe steht. Ich schätze, dass es sich ungefähr so anfühlt, wie als wäre ich entweder durchlässt und die Flüche durch meinen Körper hindurchgehen, als wäre ich ein Spukgespenst, oder als wäre das Mundwerk des Gegenübers der Lauf einer Steinschlossmuskete, welcher immer wieder fehlfeuert, als wäre das Schießpulver nass und nur grauweißer Qualm aus dem Mund kommt, welcher einen nicht verletzten kann. Komisch, ich weiß.
Ich denke auch manchmal nach, ob es demjenigen nach einigen Minuten Leid tun wird, was er gerade gegen mich gesagt hat, oder es vergisst, deshalb hab' ich mir irgendwann antrainiert niemals auf eine Beleidigung mit einer Beleidigung zu antworten, nur mit stumpfen, kurzen Worten, welche einen wütendem Kerl aus dem Konzept bringen, zum Beispiel war da einer welcher mich mal (den Grund nenn ich mal nicht, weil der eh sinnlos war) anschrie "Soll ich dir mal in die Eier treten ?!" und ich weiß nichtmehr was ich gesagt habe, wohl "OK. / Mh-Hm. / Ja. (stumpf)" mit monotoner Stimme, als würde er mit einer lebenden Wand reden. Ich schätze die meistne Leute wollen einfach damit einen Kampf provozieren, aber lustiger Weise ist es für sie vermutlich frustrierender, wenn man nichtmal auf sie eingeht, oder desinteressiert wirkt, als wäre derjenige ein babbelndes Kleinkind, welcher nicht weiß wovon er eigentlich spricht und warum.
Jaa, uhhh, ist ja nicht so, als wärst du im Unrecht. Nur haben wir da zwei verschiedene Ansichten, wie man es den Menschen gemütlich machen können, oder spielenswert. Deiner ist der orthodoxe Weg, also das man da hart durchgreift und meine experimentelle Methode ist, dass Menschen sowas nunmal, als einen nicht völlig vernichtbaren Teil menschlicher Natur wahrnehmen und sich dem angewöhnen, natürlich, muss ich sagen. Ich schätze ich hab' Angst, dass die Leute einfach zu dünnhäutig werden, wenn man sowas machen würde und die Definition von Cybermobbing weiter ausdehnt, bis es problematisch wird und sich jeder angegriffen fühlt, das ist natürlich auch nur eine Theorie, was passieren könnte und wie gesagt, meine Methode wäre experimentel, wer weiß wie hart die nach hinten losgehen würde, aber so ist meine Ansicht/Theorie etc. welche ich nur teilen wollte.
Außerdem kann man jemandem, der Mobbing schlecht weg steckt, schlichtweg nicht sagen: lerne damit umzugehen. Das ganze Miteinander muss darauf aus sein, solches Verhalten bereits zu ahnden. Damit auch Menschen, die sich keinen Panzer wachsen lassen können
Da bin ich gespalten. Klar, man will dem Menschen etwas gutes tun, indem man ihm zuvorkommt und von bösen Taten beschützt, aber gleichzeitig lehrt der Mann dann nie die Ungemütliche Kälte und den Zwang der Anpassung an eine feindliche Umgebung, deine im Hirn verborgenen evolutionären Instinkte klinken sich ein und du beginnst Methoden von selber zu entwickeln damit zurechtzukommen und nicht auf die Hilfe anderer zu hoffen, da weder eine Mutter/Vater/Schützerfigur (in dem Fall wohl Moderatoren oder Admins) in der Nähe ist dich in deinem Säuglingszustand zu halten, da dein Hirn nicht die Nötigkeit sieht sich der Situation anzupassen und damit zurrechtzukommen.
Es ist wie ein Muskel, dessen Muskelfasern bei einem anstrengendem Training zersplittern und beim Schlaf sich neu zusammenfügt und du so Muskeln aufbaust, durch Zwang, oder Not, wenn man einer harten Arbeit nachgehen muss. Genau damit wird dein Kopf getrimmt, wenn man mit 'Assis' zusammen ist und sich dementsprechend anpasst.
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Nur durch ständige harte Prüfungen kann der Mensch wachsen und sich weiterentwickeln, man wächst mit seinen Aufgaben und Härteproben und Problemen, nur so wurde irgendwann aus den in Bäumenkletternden Menschenaffen Jäger-Sammler, welcher die Raubtiere bezwang und wiederum aus Konflikt zwischen sich selber sich ständig verbessern und anpassen mussten. Wir sind nur so weitgekommen, weil Rivalitäten und ständiger , harter Wettbewerb uns vorrantreibt.
Die Chinesen waren die ersten, welche das Schießpluver erfanden, doch bauten sie daraus niemals wie in Europa später übliche Musketen, da sie ständig gegen die selben, höchst mobilen Steppennomaden aus dem Norden kämpften, gegen welche langsames Musketenfeuer recht ineffektiv gewesen wäre. Die zersplitterte Staatenlandschaft in Europa ließ ständigen Krieg und Erneuerungen aufsprungen, so dass sich Feinde mit technologischen Erfindungen versuchten gegenseitig zu übertrumpfen.
Amerika wurde entdeckt, weil die Osmanen Konstantinopel eroberten und das letzte muslimische Reich Granada in Hispanien fiel und somit der Gewürzhandel in Europa versiegte.
Später lieferten sich die Vereinigten Staaten und die UDSSR ihren Weltraumwettlauf, wo Unsummen auf beiden Seiten investiert wurde für das Apollo-Programm. Wisst ihr wieso ihr gerade auf euren PCs, Smarthphones und anderen elektronischen Geräten schreiben und kommunizieren könnt ? Ehemalige Mitarbeiter von dem Apollo-Programm sollten später riesigen Fortschritt in Computertechnologie bringen un- ....
....
Uhhhh ...
Ich glaub' ich bin vom Thema abgekommen, Tschuldigung, ich war irgendwie im Schreibfluss.
Edit: Ich hab' mal 'ne Linine gezogen, wo ich so langsam in was anderes abdrifte, damit hier man halbwegs dem Thema folgen kann