Eigenschaften, Normen und Stereotypen der Völker

  • Ich halte Rassismus und Sexismus sogar für dem Rollenspiel förderlich. Dadurch werden für diverse Charaktere ganz neue Probleme geschaffen, die sie bewältigen müssen. Das macht das Rollenspiel weitaus facettenreicher, wie Ich finde.

    Es kann durchaus sein, dass solche Erfahrungen für Spieler interessant sein können, die in ihrem Leben sonst mit derartigen Themen konfrontiert sind. Andersherum ist es aber ziemlich gedankenlos gegenüber den Menschen, die in ihrem Alltag mit Rassismus und/oder Sexismus konfrontiert sind und es sich nicht aussuchen können, mal für ein paar Stündchen in diese Rolle zu schlüpfen. Im Gegenteil, die dann sogar in dem Hobby Rollenspiel noch weiter davon verfolgt werden.


    Ich halte es für kompletten Blödsinn, reale Rassismen gegenüber nicht-weißen Menschen auch noch in das Rollenspiel hineinzutragen, nur um das RP "erwachsener", "rauer" oder was-auch-immer zu machen. Ich habe es bei einem anderen Rollenspiel-Server (welcher kann man sich wohl denken) Erfahrungen gemacht, die in der Gothic-Welt einfach nichts zu suchen haben und schlichtweg die plumpe Erweiterung von realem Rassismus in die Rollenspiel-Welt waren. Ausschweifender Gebrauch des N-Worts, diverse rassistische Stereotype, als Anrede auch gerne mal "Hey Farbiger!".


    Rassismus auszuschließen bedeutet nicht, dass euer Charakter beispielsweise nicht trotzdem Varanter nicht mögen darf, es kommt aber meiner Meinung nach sehr darauf an, wie diese Abneigung kausal begründet ist. Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe ist nichts weiteres als eine Reproduktion von realem Rassismus und hat in der Gothic Welt nichts verloren. Wenn der Charakter seine Abneigung begründen kann, beispielsweise durch den Krieg zwischen Varant und Dingenskirchen, dann ist das wiederum gleich ein ganz anderes Paar Schuhe, da eben nicht "Rasse" der ausschlaggebende Punkt ist.


    Rassismus oder Sexismus oder wie auch immer man den -ismus nennen möchte ist normaler Teil von Gesellschaften vor allem wenn sich zwei konkurrierende Gesellschaften begegnen.

    Das ist Blödsinn. Was du vielleicht meinst ist Xenophobie, Angst vor Fremdem. Von dahin bis zu Rassismus, also dem Glauben an die Überlegenheit bzw. Minderwertigkeit von "Rassen" ist es auch nochmal ein gewaltiger Schritt. Mal ganz abgesehen davon, dass "Rasse" und Geschlecht soziale Konstrukte sind.

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  • Eigentlich wollte Ich noch einmal detaillierter auf einzelne Beiträge eingehen. Da die Diskussion sich jedoch unwahrscheinlich rasant entwickelt hat, mache Ich es kurz und knapp.


    Ich glaube die Diskussionteilnehmer haben hier ganz unterschiedliche Auffassungen davon, was unter Rassismus zu verstehen ist. Je nachdem wie die jeweilige Person die Sache nun definiert, entstehen unterschiedliche Meinungen zum Thema.

    Offen gestanden habe Ich mir das Recherchieren vor dem Verfassen meines Beitrags gespart.

    Wenn Ich das was Cid schrieb nun mal als korrekte Definition von Rassismus her nehme, bezieht sich mein vorheriger Beitrag nicht wirklich darauf, sondern viel mehr auf das, was hier Diskreminierung genannt wurde.


    Wenn wir also von tatsächlichem Rassismus sprechen, der jeglicher glaubwürdigen Grundlage in unserem Setting entbehrt, bin Ich natürlich auch dagegen.

    Darunter fallen für mich Dinge wie ein kontextloses "Scheiß Schwarzer", Begrifflichkeiten wie "Neger" oder auch spezifische rassenideologische Aussagen.

    Wie zum Beispiel

    netbekexperience schrieb:

    Schwarze sind die physisch starken (...) die von den geistig begabten Weißen gebändigt werden müssen.



    Mit einem Zitat von Sepher, das meine Meinung wiederspiegelt, klinke Ich mich dann auch hier aus.

    Sepher schrieb:

    Rassismus auszuschließen bedeutet nicht, dass euer Charakter beispielsweise nicht trotzdem Varanter nicht mögen darf, es kommt aber meiner Meinung nach sehr darauf an, wie diese Abneigung kausal begründet ist. Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe ist nichts weiteres als eine Reproduktion von realem Rassismus und hat in der Gothic Welt nichts verloren. Wenn der Charakter seine Abneigung begründen kann, beispielsweise durch den Krieg zwischen Varant und Dingenskirchen, dann ist das wiederum gleich ein ganz anderes Paar Schuhe, da eben nicht "Rasse" der ausschlaggebende Punkt ist.

    Ansprechpartner für Balancing und 3D & 2D Arbeiten

  • Ja!

    Kleiner als wer, Europäer?

    Gründlicher als wer, Nicht-Deutsche?

    Als Weiße?

    Sind Asiaten also auch "Eskimos" und andersrum?


    Deine Beispiele beziehen sich auf einen Vergleich, nämlich den mit Weißen. Und das ist das Problem.


    Der Özil-Fall ist nochmal eine komplett andere Geschichte, da es dort ja auch um "Integration" und die Identifikation mit Nationen geht.


    Drakon schrieb:

    Für mich ist rassismus eine Charakterschwäche geprägt durch eigene Unzulänglichkeiten seiner selbst gegenüber.

    Das müsstest du mir bitte nochmal erklären.


    Es hat durchaus einen Mehrwert das Thema hier zu diskutieren, insbesondere wenn Spieler sich dadurch Unwohl fühlen, wenn sie mit Rassismus und Sexismus im Rollenspiel konfrontiert werden. Es sollte ja im Interesse des Servers sein, dass ein angenehmes Klima herrscht und die Mitspieler sich wohlfühlen können.

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  • Der Begriff Rassismus impliziert dass es a) "Rassen" gibt und b) dass diese nicht gleichwertig sind. Historisch gesehen waren das nunmal die Europäer, die der "weißen Rasse" Überlegenheit andichteten.


    Sicherlich gibt es auch in anderen Kulturkreisen Diskriminierung gegenüber "Anderen", aber nicht jede Form von Diskriminierung ist Rassismus. Rassismus ist aber Diskriminierung.


    Ich habe nicht die Absicht dir Rassismus zu unterstellen, ich will lediglich darauf hinweisen, dass deine Beispiele implizit von einem Status des Weißen/Europäischen als die Norm ausgehen, und das ist halt problematisch, weil es alles was anders ist marginalisiert.

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  • Ich danke Cid und Sepher !


    Ihr habt dieser Diskussion wertvolle Argumente beigesteuert und sehr richtige Punkte genannt.


    Dass dieses Thema die Grenzen des RP sprengt halte ich für schlichtweg falsch. Natürlich sollten hier politische Themen keine Überhand nehmen. Also bitte: Das Thema Özil mal aussen vor lassen. Wobei ich auch hier denke, dass sich vieles ablesen lässt was in der deutschen Mehrheitsgesellschaft in der Schieflage ist.


    Um noch mal zum Kernpunkt der Diskussion zu kommen: Ich bin auch der Meinung, dass Stereotype, die in der Gothic Lore begründet sind, ausgespielt werden können. Des Weiteren dürfen ja auch Vorurteile existieren. Ich möchte hier niemanden etwas diktieren. Lediglich anmerken, dass der "moderne Rassismus" oder auch der "koloniale Rassismus" hier nichts zu suchen haben.


    Den Punkt des Sexismus darf aber auch nicht vergessen werden. Hierzu hatten wir bereits einen Beitrag einer weiblichen Userin und es gibt sicher noch mehr. Natürlich mag man da argumentieren können, dass es gerade im feudalen Zeitalter noch viel stärker ausgeprägte Patriarchate gegeben hat. Aber nochmal: Es ist ein FANTASY Setting und jede*r Spieler*in muss sich hier wohlfühlen und nicht direkt wieder von aus dem Alltag bekannten Diskriminierungen betroffen sein.


    Es tut mir sehr leid, wenn manche diese Diskussion als verfehlt ansehen aber an der Resonanz sieht man ganz klar: Es gibt Redebedarf! Also lasst uns bitte munter diskutieren. Nur wer miteinander redet kann Probleme angehen! Diskussion ist wichtig!

  • Und das ich dies nicht getan habe und auch nie wollte, wollte ich hiermit nocheinmal klar stellen. Mir ging es bei den genannten Gründen einzig und allein darum auf den eigentlichen Grund des Threads einzugehen - ohne den Hintergedanken des Rassismus.

    Ich habe nicht die Absicht dir Rassismus zu unterstellen

    Es kann gerne weiter über das Thema diskutiert werden. Aber lest bitte, was die anderen schreiben. Der Vorwurf des Rassismus war zu keiner Zeit gegenüber irgendeinem Beitragersteller präsent.

    Den Punkt des Sexismus darf aber auch nicht vergessen werden. Hierzu hatten wir bereits einen Beitrag einer weiblichen Userin und es gibt sicher noch mehr. Natürlich mag man da argumentieren können, dass es gerade im feudalen Zeitalter noch viel stärker ausgeprägte Patriarchate gegeben hat. Aber nochmal: Es ist ein FANTASY Setting und jede*r Spieler*in muss sich hier wohlfühlen und nicht direkt wieder von aus dem Alltag bekannten Diskriminierungen betroffen sein.

    Hast du Recht, das habe ich zu sehr übergangen. Im Grunde zieht hier ein ähnliches Argument: Der moderne Sexismus, wie wir ihn kennen (also der sichtbare), hat in dem Setting nichts zu suchen und ist einfach unauthentisch. Ich stelle mir halt auch die Frage, wie man in dem Setting auf ein authentisches Frauenbild bestehen kann, ohne dabei zu verhindern, dass weibliche Charaktere genauso frei entfaltet werden können wie männliche (was Voraussetzung bleiben wird, das ist nicht umzustoßen). Denn wenn wir hier das Mittelalter zurate ziehen, dann haben wir ein Problem ...


    Ich kann nur für mich sprechen, dass es mir nicht wert ist, auf Realismus zu bestehen, wenn dadurch eine realistische Gefahr besteht, dass irgendeinem Mitspieler unwohl dabei wird. Denn dann bringt mir auch die tollste Authentizität nichts. Man kann natürlich nicht auf alles Rücksicht nehmen, bevor hier wieder Vergleiche zum Zugfahren aufkommen. Aber auf Formen von Diskriminierung, die in der Realität besonders präsent sind, schon. Oder beispielsweise auch auf explizite Brutalität wie Folter.

  • Und was ist ein "Volk"? In dem Beispiel oben folgen bei dir ja auf Schwarze, Asiaten und Eskimos dann die Deutschen, ist Deutschsein jetzt neuerdings was ganz besonderes eigenes?


    Diese ganze Debattate über Anpassung an Lebensräume ist meiner Ansicht nach überholt, da wir in einer globalisierten und pluralistischen Welt leben. Jeder kann leben wo er will, ein Schwarzer Mensch kann am Nordpol leben, wenn er das möchte und ein Weißer in der Sahara. "Kultur" ist gleichfalls ein soziales Konstrukt und nicht exklusiv. Man wächst in eine Kultur hinein und wird in diese erzogen, das ist kein unveränderlich festgelegter Faktor.


    Wenn wir schon dabei sind Wikipedia zu verlinken, habe ich hier auch etwas für dich: https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

  • Hrmpf,


    also ich möchte hier keine identitätspolitische Debatte starten! Identitätspolitik stößt doch einfach zu oft an seine Grenzen! In Deutschland findet schon seit so langer Zeit (vielleicht sogar schon seit über einem Jahrhundert oder noch länger) ein stetiger Völkeraustausch statt und tut es noch bis heute. ABER: Das soll nicht Gegenstand der jetztigen Diskussion werden, denn das weicht, wie Raff sagte, zu weit von dem eigentlichen Thema ab.


    Deswegen: Beschränken wir uns in der Diskussion hier einfach mal auf die Fragen: Rassismus/Sexismus wirklich ausspielen?


    Denn es sind gute Argumente gebracht worden, dies NICHT zu tun. Gaellund kann man als einer von den südlichen Inseln z.B. als Kiffer abgetan werden (siehe Abuyin) oder aber, dass er einfach dunkler als andere ist. Aber es darf doch nicht sein, dass er angeblich "schneller rennt" oder sowas. Denn dann begeben wir uns wieder auf Diskurse, die es nicht gegeben haben kann zu diesem Zeitalter. Und es ist ja auch immer noch eine fiktive Fantasy-Welt. Es liegt doch also an uns eine bessere, eine von all diesem zerstörerischen -ismen befreite, Welt zu errichten.


    Zitat

    Cid schrieb:


    "Ich kann nur für mich sprechen, dass es mir nicht wert ist, auf Realismus zu bestehen, wenn dadurch eine realistische Gefahr besteht, dass irgendeinem Mitspieler unwohl dabei wird. Denn dann bringt mir auch die tollste Authentizität nichts. Man kann natürlich nicht auf alles Rücksicht nehmen, bevor hier wieder Vergleiche zum Zugfahren aufkommen. Aber auf Formen von Diskriminierung, die in der Realität besonders präsent sind, schon. Oder beispielsweise auch auf explizite Brutalität wie Folter."

    Ja, ja und nochmals ja! Ich schließe mich dem einfach mal an! Ich versuche meinen Charakter stets so zu spielen. Ich kann auch ein Arschloch zu Charakteren sein ohne dabei von Missstände aus der heutigen Zeit zu zehren!


    Zitat


    Cid schrieb:


    Im Grunde zieht hier ein ähnliches Argument: Der moderne Sexismus, wie wir ihn kennen (also der sichtbare), hat in dem Setting nichts zu suchen und ist einfach unauthentisch. Ich stelle mir halt auch die Frage, wie man in dem Setting auf ein authentisches Frauenbild bestehen kann, ohne dabei zu verhindern, dass weibliche Charaktere genauso frei entfaltet werden können wie männliche (was Voraussetzung bleiben wird, das ist nicht umzustoßen). Denn wenn wir hier das Mittelalter zurate ziehen, dann haben wir ein Problem ...


    Richtig! Die wichtigen Frauen der Geschichte werden nur allzu oft in der Geschichtsschreibung gar nicht erwähnt! Stabilo hat erst letztens mit einer Kampagne darauf aufmerksam gemacht:


    https://onlinemarketing.de/new…historischen-augenblicken


    Außerdem, wenn wir wirklich dann versuchen das feudale Zeitalter abbilden ... dann darf es doch eigentlich keine Kriegerinnen oder Hauptgefreite der Stadtwache geben, oder? Also ... lassen wir das. Frauen müssen hier an jede Position gelangen können (wenn das RP technisch auch erlang wurde) und dürfen nicht sexistisch beleidigt werden.

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  • Ich denke es driftet in eine falsche Richtung und ich habe keine Lust mich dann als möglicher Rassist sehen lassen zu müssen.

    Vielleicht hörst du auch einfach mal auf, anderen Leuten zu unterstellen, dir irgendwelche rassistischen Tendenzen vorzuwerfen, obwohl einfach niemand irgendetwas in der Richtung gesagt hat? Damit unterstellst du anderen was, nicht umgekehrt.

  • Habe 2 Fragen:


    1. Kann das sein das ihr euch gerade etwas in belanglose Nebenthemen abdriftet?



    2. Wollt ihr ernsthaft Gesinnungen von fiktiven Charakteren vorherbestimmen?


    (Mein Charakter ist sehr anti gegenüber Varanter eingestellt und werden somit viele interessante Situationen geschaffen. Der Rassismus oder whatever wie ihr es nennen wollt ist bei den meisten eher ein gimmick und nie der Kern seines Charaktere. Deswegen halte ich diesen thread zu einem großen Bruchteil für einen schlechten Scherz. Wenn man sich im rp von einem anderen Charakter im rp diskriminiert wird, sollte man im rp was dagegen unternehmen und es nicht ooc an sich ran lassen. Soweit meine Meinung.


    (Ps: am Ende habe ich nur viel überflogen bei diesem wall of Text)


    (ps2: Handy und so)

    Ich fasse die Geschichte mal in Kurzform zusammen:


    Ziel: Hafenbande bleibt konzeptionell zu 90% erhalten, wird aber ein Ableger der Miliz (und muss die 10% als Kompromisse akzeptieren, von denen 9% die Führung betreffen)

    Team (inkl. Cid) zu Mamuk und Co.: "Es wird sich für euch so gut wie gar nichts ändern, ehrlich!"


    Resultat:

    3237-94b965a6a8e63d8b70bea557bd0ec824bac8d9d9.jpg Linea schrieb: Sie sind eine Spezialeinheit der Miliz, die den Feind sabotieren soll


    Sabotierpferdchenjqmin7ew.png

  • Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rassekategorisiert undbeurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischenBedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden.


    Kann also sowohl fanatische Abwertung sein sowie Vorurteile ala "Alle Varanter sind Faul"


    Mehr hab ich nicht zu ergänzen.

  • Zitat

    Rassismus auszuschließen bedeutet nicht, dass euer Charakter beispielsweise nicht trotzdem Varanter nicht mögen darf, es kommt aber meiner Meinung nach sehr darauf an, wie diese Abneigung kausal begründet ist. Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe ist nichts weiteres als eine Reproduktion von realem Rassismus und hat in der Gothic Welt nichts verloren. Wenn der Charakter seine Abneigung begründen kann, beispielsweise durch den Krieg zwischen Varant und Dingenskirchen, dann ist das wiederum gleich ein ganz anderes Paar Schuhe, da eben nicht "Rasse" der ausschlaggebende Punkt ist.


    Wenn sich jemand davon betroffen fühlt und darüber sprechen möchte, ist es nicht "belanglos".

  • Zitat

    Bender schrieb:


    Deswegen halte ich diesen thread zu einem großen Bruchteil für einen schlechten Scherz.

    Schade. Mehr habe dem nicht hinzuzufügen.


    Zitat

    Wenn man sich im rp von einem anderen Charakter im rp diskriminiert wird, sollte man im rp was dagegen unternehmen und es nicht ooc an sich ran lassen. Soweit meine Meinung.

    Keine Sorge ... Dein Charakter hat auch schon erfahren müssen, dass Gaellund sich das nicht gefallen lässt.


    Aber: dieser Thread ist dazu gedacht, generell Mal darüber nachzudenken ob und inwiefern wir real existierende Missstände hier mit einbinden. Zu kurz kommt halt leider auch, wie die handvoll Frauen sich hier fühlen.


    Es scheint halt auch ne schweigende Mehrheit zu geben. Über deren Gedanken wissen wir wenig. Weder will ich hier ein Diktat ausrufen, noch euch vorschreiben was ihr zu tun oder zu lassen habt. Es soll diskutiert und austariert werden wie wir mir diesen Themen umgehen!


    Das hier Frauen als B*tch bezeichnet werden oder aber das OOC sich über sie lustig gemacht wird: das ist definitiv ein No-Go!