Nyxtin-Der Schausteller ?

  • Name: Nyxtin, die Wanze


    Alter : keine 20 Jahre.


    Größe: ~1,62 m


    Gewicht: ~46 kg.


    Offensichtliches: schmächtiges Kerlchen , Wanze auf der rechten Schulter


    Eigenheiten:

    Schlaues Kerlchen , der es aber nicht gern zeigt

    stellt sich oft gewollt ungeschickt um an die Beutel der anderen zu kommen.

    Führt Unterhaltungen mit seiner Wanze, scheint davon überzeugt das sie ihn versteht.


    VOR KHORINIS


    Irgendwo im nirgendwo im Reich Myrtana hockt ein kleiner Junge, nicht mal 10 Jahre alt und allein, hilflos am Wegesrand. Ausgehungert und nicht wissend wo er ist.

    Er sitzt einfach im Gras und blickt mit seinen verweinten Augen um sich. "Mama ? Papa?"

    Der Junge erhält keine Antwort nur der Wind der die Bäume umströmt flüstert ihm zu, sein Schluchzen wird wieder intensiver und lauter als er sich seiner Lage bewusst wird.


    "Warum tun sie das? Warum ich? Wie konnten sie nur?" dröhnt es in seinem Kopf



    Der Junge wird hellhörig als sich Stimmen um die nächste Kurve auftun und eine Gruppe von 4 Leuten um diese kam. Sie blieben sehn und blickten zum verheulten Jungen.

    Ehe sie ihn ansprachen tuschelten sie untereinander. Und der Junge vernahm nur ein paar Wortfetzen "Wir können ihn nicht mitnehmen!" "Dirk - es ist noch ein Kind!" erwiderte eine zierliche Frau. "Wir haben selbst kaum genug!" trat die kräftige Stimme des Hünen aus der Gruppe hervor.

    Der Bub scheute die Gruppe bei ihrer Diskussion auch nur zu stören, Aber nach kurzer Zeit kniete sich die zierliche Frau zu ihm. Der Hüne wendet sich derweil den anderen beiden zu und sie redeten vom Jungen nicht beachtet weiter.


    "Na Kleiner was machst hier?"

    "Ich ... weiß nicht"

    "Wo sind den deine Eltern?"

    Der Junge blickt sich um und hebt die Schultern


    "Dann werden wir nun deine Familie." Sie reichte ihm die Hand und half ihn auf "Nenn mich Adriana"


    "Was wir machen? Wir zeigen Kunststücke und du wirst ebenso welche lernen müssen. Ich zeigen dir ein paar Sachen"   


    So kam es das sich der Junge der Gruppe anschloss da er ja nicht wusst wohin er sonst soll.


    Enzo, der Flinke und Adriana, die Schöne nahmen sich dem Jungen an und wurden so eine Art Mentoren für ihn Sie lehrten im was er zum leben brauchte.

    Dirk, der Bär sah in ihm eine Belastung und dies lies er den Jungen immer wieder spüren.

    Orma, die Schlange : nun Orma sagte zu dem ganzen nicht viel seine anfängliche Skepsis verfolg nach ein paar Tagen


    Es war immer der selbe Plan sobald sie ein Dorf oder eine Stadt betraten:

    • Suche den Marktplatz
    • Enzo ging schon mal los um die Häuser auszukundschaften.
    • Mach die Bewohner aufmerksam das wir da sind
    • Das Schauspiel beginnt
    • Drei der Fünf Schausteller zeigten ihre Kunst und die anderen Beiden streiften meist durch das Publikum und erleichterten sie um die Goldbeutel.
      Dies wahr meist die Aufgabe von Enzo und dem jungen Nyxtin.
    • In der Nacht wenn sich die möglichkeit ergibt wird noch ein Haus geplündert.
    • Und so schnell wie möglich wieder weiter


    Es reichte zum Leben der Gruppe, mehr oder weniger.

    Nyxtin wurde immer mehr bewusst wohin er da geraten war, er wurde zum Taschendieb ausgebildet und stand ab und an Schmiere wenn Enzo mit Dirk wo einstieg.


    Die Jahre vergingen mit dieser leicht mit dem Leben gegenüber gleichgültigen Einstellung


    So kam es das die Gruppe wieder Tage umherstreifte ohne in eine Stadt zu kommen und sie nichts mehr zu Essen hatten.

    Als die Mägen immer lauter knurrten entdeckte Orma, an einem alten Baumstumpf gelegen ein Wanzennest. "DA Futta!" Wie die Tiere stürzten sich Orma und Dirk auf die Wanzen und vertilgten die ersten gleich roh. Danach suchten sich Adriana und Enzo ein paar Wanzen zusammen und für den schmächtigen Nyx blieb nur eine kümmerliche Wanze und zwei Eier.

    Die Wanze aß er wie Dirk und Orma sofort , er wollte ihnen damit imponieren nur eckelte er sich bei der Gelee ähnlichen Masse im Mund so sehr das Dirk beherzt zu lachen begann.


    Nyxtin steckte die Wanzeneier in seinen Beutel und so geschah es das ihm am Tag darauf ein Zirpen aus dieser weckte. Die kleine Wanze, so hilflos wie er damals. Er brachte es nicht übers Herz sie zu grillen und so hegte und pflegte er die Wanze und es entwickelte sich daraus eine sehr merkwürdige Verbindung. Sie war von nun an sein Begleiter.

    Und Dirk gab ihm den schönen Beinamen Nyxtin, die Wanze erst spöttisch gemeint aber als Dirk merkte das es Nyxtin kalt lässt und er die Fleischwanze bei den Taschendiebstählen einsetzte wurde aus der spöttischen Tonlage eine Achtende.




    Doch es kam wie es kommen musste. Die Gruppe zerfiel.


    Vengard:

    Es war kurz vor dem Auftritt alle machten sich bereit. Das Publikum stand schon im Halbkreis vor der Bühne. Orma dehnte sich. Dirk wärmte seine Muskeln auf. Adrina zupfte ihre Gewänder zurecht. Enzo und Nyxtin begaben sich langsam in Stellung um durch die Zuschauermenge zu streifen und sich ihre Beutel zu schnappen.


    Dirk , der Bär stellte sich , flankiert von Adrina und Orma vor die Menge um die Spiele zu eröffnen, er holte tief Luft um ein paar Worte zu finden.

    Enzo nickte Nyxtin nochmals zu und verschwand in der Menge.

    Dann passierte es. "DIRK, Dirk Holinger !" hallte es hinter ihm. Er wendet sich um und eine Gruppe an Königlichen Soldaten stand vor ihm. Orma und Adrina ebenso paralysiert. "Dirk Holinger du wirst dem Hochverrat schuldig gesprochen. Du feiges Stück Scheiße."

    Dirk resegniert und lässt sich verhaftet.

    Enzo blickte zu den Soldaten und Dirk. Seine Hand noch in der Tasche eines Adeligen. "Verdammter Drecksdieb" Enzo merkte es erst was los war als er von 2 Männern zu Boden gebracht wurde.

    Nyxtin verduftete so schnell er konnte und wartete vor dem Stadttor.


    Die anderen 4 wurden zur Kaserne gebracht.

    Bei Enzo wurde Einbruchswerkzeug und der ein oder andere Beutel gefunden. -> Haft.

    Dirk als Verräter der Krone da er sich unerlaubt von der Truppe an der Front verabschiedete kannte sein Schicksal.


    Adrina und Orma kamen nach Stunden des wartens wieder zu Nyxtin und sie entschieden sich wieder in ihre Heimat zurück zu reisen. Verant und südliche Inseln.


    Und Nyxtin? Raus aus Vengard ab nach Kap Dun.

    Er sammelte sich Gold zusammen und versuchte auf ein Schiff zu kommen Ziel Khorinis.

    Als die Münzen nicht reichten verpfändete er im Hafen bei dubiosen Gestalten seine Fackeln und sein letztes Hemd. Die Münzen reichten gerade so um als Schiffsjunge mitgenommen zu werden.


    So kam er auf die Insel Khorinis.


    Was wird ihn da erwarten?


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    //Wird immer wieder ergänzt und weiter ausgeführt

  • Lagerfeuergeschichten


    Alles wie immer, die Fünf hockten irgendwo im nirgendwo rund um ein kleines Lagerfeuer nur durch die wärmenden Flammen und ein paar ranzigen Wolfsfellen vor der Kelte geschützt.


    Dirk kam durch ein paar Biere in Redelaune:

    Ich war bei der Armee, vom einfachen Schildträger bis zum Schützen hab ich es gebracht. Ich schütze die Männer aus zweiter Reihe und hab den ein oder anderen Ork durch meinen Bolzen getötet. Bis zu den Tag wo ich meinen Bruder fallen sah. Ich meldete das ich Nachschub besorge und floh unter diesem Vorwand von der Front. Ein Feigling auf der suche nach einem besserem Leben als bei der Armee. Eine Schüssel Haferschleim mit einer Keule Fleisch. Das war alles was wir hatten. Manche tauschten Bier und Tabak gegen Essen.

    Junge die Armbrust ist dein Freund in der Not. Merk dir das.

    Ich werde sie dir erklären so gut ich es kann,


    Enzo und der Rest der Gruppe schluckten ehe er das Wort ergriff um die einkehrende Stille zu.


    Sumpfkraut meine myrthanischen Freunde. Ich brachte es aus der Wüste nach Myrthana in den Dörfern an der Grenze hatte ich meine Kontakte. Immer wieder auf der Suche nach neuen Routen die ich bezwingen kann ohne den hiesigen Wachen in die Hände zu fallen. Und nebenbei schnitt ich ein paar Beutel so wie ich es jetzt noch tue. Aus dem einfachen Grund weil es in mir selbst eine Spannung auslöst nicht erwischt zu werden. Diesen Risiko ich liebe es einfach.


    Erneut blickten Alle gespannt auf die Lippen des Redners als die Stimme von Enzo erlosch ertönte sofort die von Orma


    Wir im Süden sind ein stolzen Volk. Wir fürchten weder Beliar noch Innos. Ich sollte wie alle Männer meines Dorfes Krieger für Gold werden jedoch verstand ich mich immer mehr darin mit meinen Würfeln die Leute um Gold zu erleichtern als durch meine Hand. So war es auch als ich und meine Altersgenossen nach Myrthana kamen. Ich kann den Bihänder schwingen wie es für uns üblich war jedoch bevorzugte ich die reichen aus zunehmen und so geschah es das ich den falschen Mann betrog und meine Gruppe ärger bekam. So richtigen Ärger. Also wurde ich vor die Wahl gestellt. Schande für die Gruppe und verstoßen zu werden oder der "freiwilligen" Weg also Hals über Kopf zu verschwinden und betend das sie es vergessen.

     


    Adrina erhebt nach einer Weile der Andacht ihre sanfte und harmonische Stimme


    Ich werde den Saal des feten Händlers nie vergessen. Tanz! immer wieder forderte er mich auf. Tanz! Tanz! Tanz! Meine Kunden sollen was geboten bekommen. Selbst als ich nicht mehr Herr meines Körpers war dank der Erschöpfung schrie er mich weiter an. Lustobjekt der Kunden. Was er verkaufte? Alles was Gold brachte. Menschen Schwefel Kohle was der Markt begehrte. Und ich gefangen um jene zu bezirzen die sich unsicher waren. Er erhoffte sich so jede Goldmünze aus ihnen herauszuleiern. Ich erarbeitet mir immer mehr vertrauen so das ich gewisse Freiräume bekam. Diese Nutzte ich nach gewisser Zeit aus. Und ich floh.

    Ich rannte Tag und Nacht und wieder Tag und Nacht ohne Pause bis ich zufällig in die Arme von Enzo rannte so sollten wir uns kennen und lieben lernen ich eine Ausreißerin und er ein Schmuggler. ...... Und nun hocken wir hier. Fünf Leute am Feuer nicht wissend wo sie hin sollen aber genau dies verbindet sie.


    Nyxtin setzte an nachdem er die Worte der Anderen auf sich wirken lies


    Ich ich .... kann nichts erzählen. Kenn nur die Hütte wo ich meine erste Lebensjahre verbracht habe. Bis sie uns vor die Tür setzten, Warum? Ich weiß es nicht. Nur eins war immer gleich der Hunger. Warum mich meine Eltern mich meinem Schicksal überließen. Waren es meine fünf Geschwister die auch durch kommen wollten oder war es aus Eigennutzen? Ich weiß es nicht. Aber ich bin nun bei euch und bin dankbar auf meine Lebenszeit. Ihr vier seid nun meine Familie. Ihr gabt mir zu essen und ein Gefühl von Geborgenheit.


    Adrina nimmt den schmächtigen Nyxtin in den Arm die Männer schmunzelten beherzt auf seine Wort und sie nahmen das Fleisch von Feuer welches vor sich hin bruzelte.

    Und alle Vier sprachen zugleich.


    Wir sind nun für dich da Nyxtin du bist ein Teil von uns.